Am 20. Mai 2026 begrüßten die LandFrauen im Mehrzweckhaus Erzenhausen Stefanie Gluch, Gemeindeschwester Plus des Landkreises Kaiserslautern. Sie referierte zum Thema „Vorsorgevollmacht & mehr – ich bin vorbereitet“. Zu diesem sensiblen Vortrag waren 20 Personen, darunter drei Männer, gekommen. Zu Beginn stellte sich Frau Gluch vor und präsentierte ihre Arbeit bzw. Aufgaben. Sie kümmert sich um Senioren, die zu Hause wohnen, noch keine Pflege benötigen, aber präventiv Informationen wünschen.
Anschließend erläuterte sie die verschiedenen Vorsorgedokumente und ordnete ihren Stellenwert ein.
Sie berichtete über:
– die Betreuungsverfügung: Sie legt fest, wer im Bedarfsfall Ihre rechtliche Betreuung übernehmen soll und welche Wünsche dabei zu beachten sind.
– die Patientenverfügung: Sie ist ein schriftliches Dokument, in dem eine volljährige Person im Voraus festlegt, welche medizinischen Maßnahmen sie wünscht oder ablehnt, falls sie selbst nicht mehr einwilligungsfähig ist.
– die Vorsorgevollmacht: Sie ist ein Dokument, mit dem Sie eine Vertrauensperson bevollmächtigen, Ihre rechtlichen und persönlichen Angelegenheiten zu regeln, falls Sie selbst nicht mehr handlungsfähig sind.
– die Generalvollmacht: Sie ist eine umfassende Vollmacht, die einer Vertrauensperson erlaubt, nahezu alle rechtlichen und persönlichen Angelegenheiten des Vollmachtgebers zu regeln.
Außerdem erhielten wir nützliche Informationen darüber, welche Dinge im Notfall in einer vorgepackten Krankenhaustasche aufbewahrt werden sollten. Dazu gehören beispielsweise Kopien von Ausweis, Patientenverfügung, Allergiepass, Medikamentenplan und Impfausweis, die in einer verschließbaren Klarsichthülle aufbewahrt werden sollten.
Anschließend stellte sie die Notfalldose vor und verteilte diese.
Wir bekamen Informationen zum Notfallausweis, von dem jeder Gast ein Exemplar erhielt.
Frau Gluch informierte uns darüber, dass wir beim Diakonischen Werk in Otterbach kostenlose Hilfe beim Ausfüllen von Dokumenten erhalten und dass die Mitarbeiter bei Bedarf auch ins Haus kommen.
Zum Schluss gab sie uns den Rat, rechtzeitig Entscheidungen zu treffen, um die wichtigen Formulare nach eigenem Ermessen auszufüllen.
